MARO feiert Jubiläum

Zehn Jahre – zehn Helden

Folge 2

Christine Fremmer: Frau der ersten Stunde

von Jutta Baltes, 06.10.2022

Christine Fremmer beim Sommerfest zum 5-Jährigen

Im zweiten Teil unserer kleinen Serie zum Zehnjährigen der MARO berichtet Christine Fremmer von ihren Erinnerungen als aktive Mitgestalterin der Genossenschaft. Christine Fremmer begleitete die Genossenschaft als Aufsichtsrätin von der der ersten Stunde an und gehörte dem Gremium sechs Jahre lang an. 

„Es erfüllt mich mit Stolz, dass das Unternehmen MARO bisher gut gelungen und so erfolgreich ist. Die Art der Unternehmensführung, der Umgang mit den Mitgliedern, mit den Mitarbeitern, mit dem Aufsichtsrat, mit den Geschäftspartnern – vorbildlich. 

Kennengelernt hab‘ ich Martin Okrslar, als er mich begleitet hat mit seinem Rat bei der Umsetzung meiner Senioren-WG in Schongau, die dann letztendlich nicht so zustande kam, wie ich mir das vorstellte, sondern zu einer Intensivpflege-WG wurde. Ich war einfach meiner Zeit voraus. Ich denke gerne an die effektive Zusammenarbeit mit ihm und – einige Zeit danach – an seinen Anruf: Frau Fremmer, ich will eine Genossenschaft gründen. Würden Sie als Aufsichtsrat mitmachen?

Mit Martin Okrslar und seiner Vision des „Miteinander aber richtig organisiert“ entstand also die MARO und ich durfte von Anfang an mit dabei sein. Ich konnte meine Erfahrungen als Steuerberaterin, als Unternehmerin, als Coach einbringen. Gerne erinnere ich mich an verschiedene Ereignisse. Die Gründung in Weilheim etwa, als Gäste der Alzheimer Gesellschaft, ein heißer Tag mit ausgiebigen Gesprächen. Das Team war von Anfang an fachlich gut aufgestellt, eine flotte Frau- und Mannschaft. Auch die regelmäßigen Sitzungen im kleinen Büro in der Blutenburgstraße waren lebendig und fruchtbar.

Eine schöne Idee war, dass mindestens einmal im Jahr ein ganzer Tag mit Vorständen und Aufsichtsräten als Arbeitstag stattfand, in guter Atmosphäre am Starnberger See. Dabei gab‘s Personalsachen zu besprechen, es wurde festgelegt, wie unser Anspruch ans Bauen sein soll, neue Projekte wurden vorgestellt, über Schwierigkeiten berichtet. Die Vorstände informierten uns umfassend über den Betrieb, über die Ergebnisse, über stattgefundene Prüfungen. Unsere Anregungen und Fragen als Aufsichtsräte wurden immer ernst genommen und berücksichtigt. Immerhin haben Aufsichtsräte eine verantwortungsvolle Aufgabe, nämlich, den Vorstand zu beraten, zu überwachen und zu kontrollieren. All diese Tage waren anregend und lebendig, ergebnisreich und der Entwicklung dienend.

Eindrucksvoll war auch der Hebauf des Peitinger Projektes, ein gelungenes Anwesen. Architektin war dort meine Freundin Petra Asanger, die auch Penzberg, mein Wohnhaus sowie meine Alten-WG geplant hat. Mit Peiting war die MARO ein wenig näher an meinen Wohnort gerückt, und wenn alles klappt, wird in Schongau auch ein MARO-Haus (geplant von Petra Asanger) entstehen.

Die Feier zum Fünfjährigen war auch so ein erinnerungswürdiges Ereignis, perfekt organisiert von Inge Schmidt-Winkler. Ein Festtag – und Feste feiern gehört ebenfalls zu einer guten Unternehmenskultur.

Sechs Jahre war ich Aufsichtsrätin, davon vier Jahre als Vorsitzende. Ich fand’s immer spannend und hab mich über das Vertrauen gefreut, dass meine Arbeit so geschätzt wurde. Ich merkte, dass das „Kind“ nun selber laufen kann und wollte meinen Posten abgeben an jüngere Menschen. Und wie man sieht, ist das sehr gut geglückt. 

Zehn Jahre – super! Weiterhin viel Glück für die drei fähigen Vorstände, dem engagierten Aufsichtsrat und natürlich für alle Mitglieder der Genossenschaft.“   

 

 

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