Literatur

Zum Thema Genossenschaft und innovative Wohnformen

Der Buchhandel, sowie zahlreiche Stiftungen und Initiativen bieten eine Fülle an lesenswerter (Fach-) Literatur, Broschüren, Artikeln und Berichten. Die nachfolgende Auswahl verschafft Ihnen einen schnellen und zugleich umfassenden Überblick:

„Wie funktioniert Genossenschaft?“
Information auf www.wohnungsbaugenossenschaften.de

 

Stiftung trias
Schader Stiftung / Stiftung trias

Empfehlung:
– „Raus aus der Nische – rein in den Markt“
– Nachbarschaftsbroschüre
– Genossenschaft als Rechtsform

 

Koordinationsstelle ambulante Wohngemeinschaften Bayern
Website der Koordinationsstelle

 

KDA – Kuratorium deutsche Altenhilfe
Website des KDA

Empfehlung:
– Quartiersentwicklung
– Lebensträume kennen kein Alter

 

Age Stiftung
Website der Age Stiftung

„Age Report“ und Publikationen sind stets lesenswerte und gut aufbereitete Informationen

 

Bayerisches Sozialministerium
Website des Sozialministeriums
 „Broschüren-Bestellportal“ des bayerischen Sozialministeriums

Informationen, rechtliche Fragen und Verträge, sowie sehr gute Literatur zum Themenbereich
– „Alternative Wohnformen für Ältere Menschen
– „Selbstbestimmt leben in ambulant betreuten Wohngemeinschaften“
– Aktuelles

 

Deutsche Alzheimer Gesellschaft
Website der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.

Miteinander aktiv. Alltagsgestaltung und Beschäftigung für Menschen mit Demenz

Alzheimer Gesellschaft Landkreis München e.V.

Alzheimer Gesellschaft Pfaffenwinkel Werdenfels e.V.

 

 

Image-front-cover_coverbookpageCreating Cohousing von Charles Durrett und Kathryn McCamant

Was man in Amerika und Dänemark „Cohousing“ nennt, nennen wir „nachbarschaftliches Wohnen“. Ausgestattet mit schönen Bildern ist dieses Buch eines der wenigen wirklich aufschlussreichen Werke, das über das Schildern einzelner Wohnprojekte hinausgeht.

Nach der Vorstellung von gut 20 Beispielen gehen die Autoren auf etliche systematische Punkte ein; einzig der uns so wichtige Aspekt, wie man neben dem Haus aus Stein und Holz auch das „soziale Haus“ der gut nachbarschaftlichen Beziehungen der Bewohner bauen kann, wird nicht systematisch erläutert. Wer allerdings aufmerksam liest, wird auch hierzu viele Hinweise finden, gerade in den Beispielen.

Eine ausgesprochen lohnenswerte und angenehme Lektüre für alle, die sich mit Wohnprojekten tiefer beschäftigen wollen.

 

Heini Staudinger – Der widerspenstige Schuhproduzent
Vortrag auf dem Entrepreneurship Summit 2013 in Berlin.

Heini Staudinger ist ein Original, der uns mit seinen Einstellungen und Ideen inspiriert. Ein tiefgründiger Denker – auch wenn man in den ersten Minuten meint es wäre Kabarett!

Gönnen Sie sich eine Stunde mit einem außergewöhnlichen Menschen.

 

 

 

Wohnen bei Genossenschaften, von Bärbel Wegner, Anke Pieper und Holmer Stahncke ist beinahe ein Nachtrag zum Internationalen Jahr der Genossenschaften 2012.

Sie heißen „Frohe Zukunft“ und „Freie Scholle“, „Schiffszimmerer“ und „Buchdrucker“ oder schlicht „Bauverein…“ Die rund 2.000 Wohnungsbaugenossenschaften in Deutschland mit ihren gut zwei Millionen Wohnungen blicken auf eine teilweise mehr als 100-jährige Unternehmensgeschichte zurück – und sie sind mehr als einfach nur „Vermieter“. Sie handeln im Interesse ihrer Mitglieder und bieten somit Gewinn für alle – die solidarische Unternehmensform mit der Maxime „Mensch vor Rendite“ ist aktueller denn je.

Die drei Fachjournalisten erläutern in diesem Buch in leicht verständlicher Form, wie eine Wohnungsgenossenschaft funktioniert, was sie von anderen Unternehmen unterscheidet, welche Recht und Pflichten die Mitglieder haben und wie Genossenschaften Nachbarschaften stärken. Das Buch würdigt die Geschichte der Genossenschaften und ihren Beitrag zur Stadtentwicklung. Es erläutert auch, warum das Gründen von Wohnungsbaugenossenschaften gerade wieder in Mode kommt – und wie es geht. Ein Buch für Einsteiger und „Insider“ gleichermaßen.

 

 

Fair Finance von Prof. Franz-Teho Gottwald und Prof. Karl-Peter Spinkart beschreibt vor allem im zweiten Teil das Konzept der doppelten Rendite, an dem auch wir von der MARO Genossenschaft uns orientieren.

Es geht um echte Alternativen für all diejenigen, die ihr Geld nachhaltig anlegen und zugleich Gutes bewirken wollen. Das Spektrum reicht von Mikrokrediten und Regionalwährungen über Banken, die nach ethischen Kriterien in gesellschaftliche Zukunftsprojekte investieren, bis hin zu innovativen Fonds, die neben wirtschaftlichen auch soziale Renditen erzielen. So wird Geld wieder das, was es sein soll: ein Mittel, um die Zukunft sinnvoll zu gestalten.

Gut geschrieben und leicht zu lesen.

 

Für Kommunen

Staatsregierung NRW: „Baugruppen und Wohngruppenprojekte. Ein Handbuch für Kommunen“ Sehr gute Aufbereitung aus Sicht von Städten und Gemeinden. Download von der Website des Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Berlin-Institut: „Demenz-Report. Wie sich die Regionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf die Alterung der Gesellschaft vorbereiten können.“, Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, 2011.
Download von der Website des Berlin-Instituts