Wer wir sind

Die MARO Genossenschaft für selbstbestimmtes und nachbarschaftliches Wohnen e.G. wurde von uns im Sommer 2012 gegründet.
Wir sind eine Bürgergetriebene, nicht gewinnorientierte Genossenschaft für gemeinschaftliche Wohnformen im ländlichen Raum.

Dabei steht für uns die Realisierung von Wohnraum als Gemeingut im Vordergrund, und nicht der Profit, der den Immobilienmarkt derzeit so stark beherrscht. Unser Projekt-Gebiet erstreckt sich über das bayerische Oberland bis in die südlichen Teile Niederbayerns.

Die Mitglieder unserer Wohnungsbaugenossenschaft tragen maßgeblich zur Finanzierung der Projekte bei und schaffen dadurch altersgerechten und lebenswerten Wohnraum. Unsere Fachleute übernehmen die „harten“ Aufgaben wie die Sicherung der Grundstücksrechte, die Planung und Projektierung, Verhandlungen und Bauausführung, Finanzierung und moderierte Begleitung der Bewohnerprozesse.

MARO steht für ein selbstbestimmtes und nachbarschaftliches Wohnen – in jedem Alter.

 

Ziele der Maro e.G.

„Wohnprojekte und Demenz-WGs? Das sind doch Individualisten-Projekte, mit denen kann man kein Geld verdienen!“, meinte ein entsetzter Bauunternehmer auf einer Fachtagung zu unserer Idee. Nun ja, es muss sich ja nicht jeder ausschließlich auf das Premium-Segment fokussieren.

Das Modell der MARO Genossenschaft orientiert sich sehr stark an den Grundsätzen des Genossenschaftswesens. Wir möchten den Strukturwandel in ländlichen Regionen vorantreiben und bezahlbare Wohnräume schaffen, aber auch sozial orientierten Anlegern eine Substanzwertanlage bieten, die faire Dividenden und hohe Sicherheiten gewährleisten.

Unsere Wohnprojekte richten sich an alle, denen ein verantwortungsbewusstes und lebendiges Miteinander in einer aktiven Hausgemeinschaft wichtig ist. Von uns geschaffene Wohnräume sollen dauerhaft bezahlbare und stabile Mieten, sowie jederzeitige finanzielle Transparenz gewährleisten.
Wir setzen dabei auf eine hochwertige und solide Bauqualität mit erweiterten ökologischen Konzepten. Alle Mieter sind zugleich auch Eigentümer und damit für die Qualität und den Erhalt des Wohnbestandes gemeinsam verantwortlich.

Mit unseren Wohnkonzepten möchten wir auch zu einem positiven Strukturwandel in der ländlichen Region beitragen und den demographisch-gesellschaftlichen Entwicklungen mildern entgegenwirken.

Wirtschaftlich orientiertes Handeln mit sozialer Verantwortung verbinden
Zur Finanzierung unserer Vorhaben setzen wir verstärkt auf sozial und ethisch orientierte Anleger, die ihrer Geldanlage neben einer fairen Verzinsung vor allem einen Sinn geben möchten.
Unsere Wohnungen sind keine Spekulationsobjekte, Eigenbedarfskündigungen sind schon aus der rechtlichen Struktur heraus nicht möglich – die Mieten nahe an den Selbstkosten und nicht gewinnorientiert kalkuliert. So profitieren unsere Anleger und fördern zugleich die regionale Wirtschaft und den sozialen Zusammenhalt.

Verwaltet wird das Genossenschaftsvermögen von 2 Vorständen und 4 Aufsichtsräten. Alle Wohninteressenten und Anleger erwerben mit der Zeichnung von drei Genossenschaftsanteilen eine Mitgliedschaft in der MARO Genossenschaft. Als Mitglieder erhalten sie umfassende Einblicke in Bilanz, Lagebericht und den vollständigen Bericht des genossenschaftlichen Prüfungsverbandes. Darüber hinaus werden sie in die Vergabe neuer oder frei gewordener Wohnungen einbezogen.

Nähere Details zu unseren Wohnkonzepten und der Geldanlage finden Sie unter:

Infos zum nachbarschaftlichen Wohnen
Infos zu Demenz- und Pflege WGs
Zur Geldanlage mit sozialer Wirkung

 

 

Das Genossenschaftsmodell

Eine Genossenschaft definiert sich in einem Zusammenschluss von Gleichgesinnten, deren Ziel die gegenseitige wirtschaftliche und soziale Förderung Ihrer Mitglieder durch ein gemeinschaftliches Handlungsfeld ist.

Die Grundidee der Genossenschaft liegt in der Selbsthilfe ihrer Mitglieder. Was einer allein oft (finanziell, organisatorisch) nicht schaffen kann – schafft die Gemeinschaft. Dabei soll jedoch nicht ein Einzelner z.B. der Geldgeber profitieren sondern alle Beteiligten. Im Gegensatz zu anderen Rechtsform ist in der Genossenschaft jedes Mitglied immer auch Mit-Eigentümer. Durch diese gegenseitige soziale und wirtschaftliche Förderung kann eine tragfähige und nachhaltige Balance zu Gunsten aller entstehen.

Zwar müssen auch Genossenschaften Gewinne realisieren, um bspw. eine Dividende an ihre Geldanleger auszuzahlen, doch steht dabei stets der genossenschaftliche Förderzweck im Mittelpunkt.

Geführt wird eine Genossenschaft durch den Vorstand, kontrolliert von einem Aufsichtsrat. Diese von den Mitgliedern gewählten Repräsentanten regeln den laufenden Geschäftsbetrieb – grundsätzliche Entscheidungen z.B. zur Ausrichtung oder der Gewinnverwendung werden von allen Mitgliedern in sog. Mitgliederversammlungen getroffen. Um unverhältnismäßigen Einflüssen einzelner Mitglieder oder Geldgebern vorzubeugen, hat jedes Mitglied genau eine – den anderen gleichgewichtete – Stimme.

Gerade in Wohnbaugenossenschaften erwirtschaftet diese Gemeinschaft schon nach wenigen Jahren ein Millionenvermögen durch Immobilien, Kapitaleinlagen, gesetzlichen Rücklagen. Daher muss jede Genossenschaft einem gesetzlichen Prüfungsverband angehören z.B. dem VdW. Eine jährliche Prüfung unterstützt die Mitglieder in einem soliden Wirtschaften, der Einhaltung der gegenseitigen Förderung, rechtlichen/steuerlichen Fragestellungen und der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung. Diese Verpflichtung macht Genossenschaften seit jeher zu einer der sichersten Rechtsformen hinsichtlich Langfristigkeit, Insolvenz- und Anlegerschutz.