Baustelle Dietramszell
–– Baustelle Dietramszell

Bei Interesse und Fragen zur
Demenz-Wohngemeinschaft rufen Sie uns an:

Frau Vlasta Beck
0 88 41 / 4 85 48 14
v.beck@maro-genossenschaft.de

Bei Interesse und Fragen zur
Pflege-Wohngemeinschaft rufen Sie uns an:

Ingrid Schmidt-Endraß
0176 / 10 32 73 36
i.schmidt-endrass@maro-genossenschaft.de

Ambulant betreute Demenz- und Pflege-Wohngemeinschaften Dietramszell, „Am Kreuzfeld“

Die Gemeinde Dietramszell liegt in der Region Bayerisches Oberland zwischen München und Bad Tölz, im nördlichen Teil des Landkreises. Dietramszell ist eine schöne historische Gemeinde und seine umliegenden Gemeindeteile sind noch durch einen ländlichen Charakter und die Traditionen des Oberlandes geprägt. Die Naturkulisse ist immer wieder beliebt als Drehort regionaler Serien (bekannt durch „Forsthaus Falkenau“) und wegen der noch bestehenden Klöster, Wallfahrtskirchen und einer Vielzahl an Kapellen – „Kreuzfelder“.
Hier baut die MARO Genossenschaft seit 2017 das Wohnprojekt „Am Kreuzfeld“.
So entstehen 8 genossenschaftliche 2 bis 3 Zimmer-Mietwohnungen, auf Wunsch auch als Förderwohnung (Programm EOF) mit Zuschuss vom Landratsamt. Weiter entstehen 10 Einzelzimmer in einer Pflege-Wohngemeinschaft sowie 10 Einzelzimmer in einer Demenz-Wohngemeinschaft. Die Wohngemeinschaften sind die räumlich und wirtschaftlich getrennt.


Lage

Das Grundstück der Gemeinde Dietramszell liegt im Ortsteil „Am Kreuzfeld“ mit Anschluss an die Hauptstraße und den Ortskern. Durch die leichte Erhöhung des Grundstücks ist aus dem Obergeschoss ein schöner Panoramablick über die Voralpen und das nicht zur Bebauung zugelassene Kreuzfeld möglich. Alle wichtigen Besorgungen des täglichen Bedarfs, können zu Fuß erledigt werden.Die Verkehrsanbindung der ca. 5.400 Einwohner erfolgt im Wesentlichen über den angrenzenden Landkreis Miesbach (Holzkirchen) oder nach Süden über Bad Tölz.

Baustelle Dietramszell
–– Baustelle Dietramszell

Weitere Informationen zum Projekt Dietramszell

Demenz-WG: 9 Einzelzimmer mit Bad, Gesamtfläche ca. 20 qm
Pflege-WG: 9 Einzelzimmer mit Bad, Gesamtfläche ca. 20 qm
Wohnküche, ca. 90 qm
Gemeinschaftsräume: Lagerräume, Waschküche, Gemeinschaftstoilette, Garten, Parkplätze

In unseren Wohngemeinschaften bieten wir unseren Bewohnern grundsätzlich Einzelzimmer mit Bad. Die Bäder, wie die gesamte Wohngemeinschaft, sind baulich, räumlich und in Bezug auf Orientierung immer auf die Bedürfnisse der an Demenz erkrankten oder der pflegebedürftigen Menschen ohne demenzielle Erkrankung ausgerichtet.

Juni 2017: Spatenstich und Baubeginn
Jahresende 2020: geplante Fertigstellung und Einzug

Unsere Demenz-und Pflege-Wohngemeinschaften sind genossenschaftliche Mietwohnungen.
Da in der Pflege-und Demenz-WG keine Wohnungs-Pflichtanteile zu entrichten sind, ist die Genossenschaft hier mit den Mitgliedsanteilen der Mieter von 3 Anteilen á 500€ pro Person vor einem Ausfall der Mieten geschützt.
Es gibt die Möglichkeit Einkommen-orientierten Wohnraumförderung Bayern (EOF) zu beantragen.
Ob die Voraussetzungen für eine Förderung gegeben sind erfahren Sie in der Förderübersicht. Für eine persönliche Beratung wenden Sie sich an ihr Landratsamt.
Hier finden Sie eine Übersicht der Grundrisse.

Die Wohngemeinschaften entstehen im Genossenschaftsmodell. Das bedeutet:

  • Wohnraum auf Lebenszeit
  • langfristig stabile Mieten
  • Bewohner-und/oder Angehörigen-Beteiligung bei Bewirtschaftung
  • Entscheidungs- und Mitspracherecht im Rahmen des Gremiums der Selbstbestimmung

In unseren sogenannten Bautenstands-Berichten können Sie den Bau der Projekte, vom Spatenstich über das Richtfest bis zur Fertigstellung, verfolgen.

Dietramszell August 2017
Dietramszell September 2018

Allgemeine Vergabekriterien
Die nachfolgenden Kriterien werden herangezogen, um die Vergabe zu entscheiden.
Die Kriterien sind gewichtet, die Gewichtung entspricht der absteigenden Abfolge.
Die Entscheidung zur Vergabe erfolgt unter einer Gesamtschau aller Kriterien.

  • Örtliche Verbundenheit : Dauer des Wohnsitzes am Ort des Projektes bzw. in der Region, Ort des Arbeitsplatzes des Mitglieds/Angehörigen, erfolgt durch den Umzug eine Familienzusammenführung, Engagement in Vereinen oder anderen Institutionen am Ort des Projektes.
  • Dauer der Mitgliedschaft: Diese wird durch die Nummer des Mitglieds in der Mitgliederliste bestimmt.
  • Zusammensetzung der Wohngemeinschaft
  • Dringlichkeit: sowohl unvorhergesehene Ereignisse, die zu akuten Schwierigkeiten führen, als auch planbarer Bedarf, der aus bekannten Umständen entsteht.

Die Genossenschaft pflegt für jede Wohngemeinschaft eine Anwärterliste; die Vergabe wird zuerst unter den Mitgliedern durchgeführt, die auf der Anwärterliste stehen. Finden sich unter diesen Mitgliedern keine Mieter, so kann die Vergabe an alle Mitglieder der Genossenschaft erfolgen, also auch an jene, die nicht auf der Anwärterliste stehen. Erst im Anschluss erfolgt die Werbung um bzw. Vergabe an Personen, die noch nicht Mitglied in der Genossenschaft sind.

„Ein Leben wie zu Hause“ – selbstbestimmt und in vertrauter Atmosphäre, dies ist ein vielfacher Wunsch von Betroffenen. Ein würdevolles Altern trotz fortschreitender Demenz oder Pflege- und Hilfsdürftigkeit, eine individuell zugeschnittene Betreuung und ein Tagesablauf der das Alltägliche vor die Pflege stellt. Die ambulant betreuten Wohnformen bilden hier das Bindeglied in der Versorgung – so nahe wie möglich am gewohnten Zuhause und mit der Sicherheit durch geschulte Betreuung und ein speziell angepasstes Wohnumfeld.
Im Mittelpunkt stehen der Mensch und sein selbstbestimmtes Leben. Seine Individualität soll gewahrt, verbleibende Alltagskompetenzen gestärkt und die damit verbundene Wertschätzung möglichst lange erhalten bleiben.

Das Angebot der ambulant betreuten Wohngemeinschaften richtet sich an Betroffene und deren Angehörige, die eine Alternative zum Pflegeheim und die Unterstützung einer umfangreichen Betreuung suchen. Diese alternative Wohnform ist gut geeignet für Menschen, die sich in einem familienähnlichen sozialen Umfeld wohl fühlen und diesen Bezug auch gerne erhalten möchten.

Mieter bzw. Vertreter (ggf. gesetzliche Betreuer) bilden das „Gremium der Selbstbestimmung“ oder kurz „Gremium“ genannt. In der Pflege-Wohngemeinschaft ist davon auszugehen, dass manche der Mieter selbst Mitglieder in Gremium werden oder sich je nach körperlicher Verfassung nur gelegentlich vertreten/unterstützen lassen.
In der Demenz-Wohngemeinschaft wird die Vertretung durch Bevollmächtigte oder gesetzliche Betreuer der Regelfall. Das Gremium trifft alle Entscheidungen und übernimmt damit die Verantwortung für die Wohngemeinschaft.