Mann und Frau mit Hund auf zugeschneiter Terrasse im Mehrgenerationen-Wohnen Windach.
–– Hinterhaus Windach

Bei Interesse und Fragen rufen Sie uns an:

Silke Beck
0 80 35 / 5 06 95 14
s.beck@maro-genossenschaft.de

Mehrgenerationen Wohnen

Freiraum genießen und Gemeinschaft leben – in jeder Lebensphase! Dieses Konzept überzeugt und begeistert unsere Mitglieder immer wieder aufs Neue. Schon im Vorfeld Ihres nachbarschaftlichen MARO Wohnprojekts lernen Sie die künftige Hausgemeinschaft kennen. Als Mieter und gleichzeitig Miteigentümer sind alle eingeladen, das Projekt aktiv in der Gruppe mitzugestalten und einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des neuen Lebensraums zu leisten. Das fertige Wohnprojekt kann vom ersten Tag an als starke Gemeinschaft mit vielen Synergien starten und bietet allen Bewohnern ein attraktives Zuhause zum Wohlfühlen.


Privatsphäre, Wir-Gefühl und langfristige Sicherheit

Die Ansprüche der Menschen an ihre persönlichen Lebens- und Wohnräume haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Unsere Mehrgenerationen-Wohnprojekte erfüllen das zunehmende Bedürfnis nach gemeinschaftlichen Wohnformen mit viel individuellem Freiraum. Selbstbestimmung, die Sicherheit einer guten Organisation und die vernünftige Kostengestaltung durch das Genossenschaftsmodell der MARO sind die Basis für Lebensräume, in denen jeder Mensch zufrieden leben kann: generationenübergreifend, unkündbar und miteinander, statt nur nebeneinander.

Wohnen und leben mit MARO – darauf kommt es an:

  • Wir leben „Miteinander statt nur nebeneinander“: MARO Mehrgenerationen-Wohnprojekte bieten viele Chancen für menschliche Synergien – von den kleinen Hilfen des Alltags über gemeinschaftlich organisierte Feiern bis hin zur Eigenbewirtschaftung u.v.m.
  • Ich nutze Freiraum und Gemeinschaft: Das nachbarschaftliche Wohnkonzept schützt die Privatsphäre und schafft viele Möglichkeiten für gemeinsame Erlebnisse und persönliche Begegnungen – mit Gemeinschaftsräumen, Gäste-Appartement etc.
  • Ich fühle mich sicher: Der gute Zusammenhalt in der Hausgemeinschaft und die hohe Bauqualität bieten Sicherheit, Geborgenheit und ein vertrauensvolles Umfeld.
  • Ich passe dazu: Nachbarschaftliches Wohnen ist vollkommen unabhängig vom Alter. Und es eignet sich für alle, die Freude am nachbarschaftlichen Umgang haben. Hier wird nicht nach Lebenssituation, Bildungsgrad oder beruflichem Status unterschieden.
  • Hier kann ich für immer bleiben: Das Genossenschaftsmodell sieht ein Wohnraum auf Lebenszeit vor.
  • Das kann ich mir leisten: Durch das Einbringen von wohnungsbezogenen Pflichtanteilen bleiben die Kosten im überschaubaren Rahmen, die Miete selbst ist langfristig stabil.
  • Ich bleibe flexibel: Die nachhaltige Architektur ist barrierefrei, altersgerecht und flexibel adaptierbar ausgeführt.
  • Gut für mich – und gut für den Ort: Gemeinschaftliche Wohnprojekte gewährleisten eine hohe Wertschöpfung in ländlichen Regionen. Die BewohnerInnen bereichern mit ihrer Vielfalt und ihren Talenten das Ortsleben nachhaltig – Arbeitsplätze, Nahversorgung u.v.m. bleiben langfristig erhalten.

Eingelebter Garten im Sommer im Mehrgenerationen-Wohnen Weilheim.
–– Garten Weilheim

Häufig gestellte Fragen zum Mehrgenerationen-Wohnen

Forschungen belegen: Menschen in nachbarschaftlichen Wohnprojekten sind zufriedener, leben gesünder und erhalten ihre Selbständigkeit länger als in anonymen Nachbarschaften, Heimmodellen oder Projekten für betreutes Wohnen. Das nachbarschaftliche Wohnen ist – unabhängig vom Alter – für alle geeignet, die Freude am nachbarschaftlichen Umgang miteinander haben, unabhängig von Lebenssituation, Bildungsgrad oder beruflichem Status. Bei MARO achten wir darauf, Interessenten zusammenzubringen, die Offenheit gegenüber anderen mitbringen, sowie die Bereitschaft sich aktiv für die Hausgemeinschaft zu engagieren. Egal ob im Garten, der Organisation von einer Hausfeier, gegenseitig auf Kinder aufpassen, für jemanden einkaufen – jeder kann etwas beitragen, um den Alltag in einer lebendigen Hausgemeinschaft zu bereichern. Die Bewohnergemeinschaft entwickelt dabei im Laufe der Jahre eine ganz eigene
„Bewohnerkultur“. Der Aufbau der Bewohner- oder Hausgemeinschaft ist deshalb eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Aufgabe eines Wohnprojektes. Je eher aus einzelnen Wohninteressierten eine Gemeinschaft entsteht, desto mehr kann diese Einfluss auf den Gestaltungsprozess nehmen. Gleichzeitig üben sich die zukünftigen Mieter darin, in wichtigen Fragen als Gruppe zu entscheiden – zum Beispiel bei der Ausstattung der Gemeinschaftsräume oder ob es ein Gäste-Appartement geben soll und wie diese mit Leben gefüllt werden. Anders als in Eigentümergemeinschaften haben bei uns alle Mieter das gleiche Stimmrecht.Wir empfehlen, sich möglichst frühzeitig mit den eigenen Wohnwünschen auseinander zu setzen und einen längeren Planungshorizont (ca. 2-5 Jahre) zu berücksichtigen.

Ja! Jeder Bewohner bzw. jede „Mietpartei“ wohnt in einer ganz normalen, vollständigen Wohnung mit eigener Küche, eigenem Wohnzimmer und eigenem Bad. Jede Wohnung ist selbstverständlich barrierefrei und kann nach eigenen Wünschen gestaltet werden. Die Gemeinschaftsflächen sind als zusätzliche Räume gedacht, wo man sich treffen oder auch z.B. gemeinsame Veranstaltungen organisieren kann.

Wo Menschen zusammenkommen, treten gelegentlich Spannungen auf. Das ist in jedem Unternehmen, jedem Verein und in der eigenen Familie der Fall. Beim nachbarschaftlichen Wohnen gibt es nicht mehr Streit als in anderen Gemeinschaften auch. Der Unterschied: In unsere Wohnprojekte ziehen Menschen ein, die von vornherein am Zusammenwachsen und -bleiben der Gemeinschaft interessiert sind. So besteht ein gemeinsames Interesse daran, Unstimmigkeiten schnell und pragmatisch zu lösen.
In moderierten Treffen begleiten wir das Zusammenwachsen der Hausgemeinschaft in allen Abschnitten. Unsere Wohnkonzepte sollen aber auch die individuellen Bedürfnisse der Mieter angemessen berücksichtigen.

Manche Menschen befürchten, dass von den Bewohnern nachbarschaftlicher Wohnprojekte ständiges Mitmachen und Geselligkeit erwartet werden. Wir bei MARO achten von Anfang an darauf, dass in dieser Hinsicht keine zu hohen gegenseitigen Erwartungen geschürt werden, denn solche Projekte erleben durch überzogene Vorstellungen häufig einen unruhigen Verlauf. Das Schlüsselwort lautet: „Jeder kann, keiner muss“. Weil es aber vielen Menschen leichter fällt, anderen zu helfen als um Hilfe zu bitten, müssen manche Bewohner in diesem Punkt offener werden und lernen, andere um einen kleineren oder größeren Gefallen zu bitten.

Erfolgreiche Hausgemeinschaften leben von den kleinen Hilfen im Alltag, wie sie in einem guten Nachbarschaftsverhältnis üblich sind. Es kommt jedoch höchst selten vor, dass sich die Mitglieder laufend in die Pflege ihrer Mitbewohner einbringen. Bei chronischer Pflegebedürftigkeit organisieren die Betroffenen professionelle Hilfe vom ambulanten Dienst. In akuten Notfällen erleben wir jedoch häufig, dass Hausgemeinschaften gemeinsam Unterstützung organisieren, z.B. wenn ein Nachbar gerade aus dem Krankenhaus zurückkehrt oder nicht einkaufen kann, weil er erkältet im Bett liegt.

Generell gilt: Je früher sich Interessenten bewerben, desto größer sind ihre Chancen auf die Wunschwohnung und der Einfluss auf die Planung, wenn sie z.B. gerne eine andere Raumaufteilung hätten. Bei der Vergabe von Wohnungen gehen wir nach unseren Vergaberichtlinien vor. In einer Vergabesitzung werden alle Interessensbekundungen gesichtet und dann nach Kriterien geordnet. Die beiden wichtigsten Kriterien sind örtliche Verbundenheit und Dauer der Mitgliedschaft. Die Höhe der zusätzlich gezeichneten Genossenschaftsanteile spielt dagegen keine Rolle.

Die Finanzierung und Nutzung unserer genossenschaftlichen Wohnungen erfordert langfristig einen deutlich geringeren Kapitalaufwand als der Erwerb einer klassischen Eigentumswohnung oder das Wohnen zur Miete. Dennoch müssen die Mitglieder der Genossenschaft in der Anfangsphase einen gewissen Kapitalaufwand leisten – sog. wohnungsbezogene Pflichtanteile, um den Grundstückserwerb und den Bau der Wohnungen zu finanzieren. Sollte Ihnen die Finanzierung dieser Anteile aus Eigenmitteln nicht möglich sein, so gibt es entsprechende Förderdarlehen der KfW-Bank.

Die folgende Beispielrechnung zeigt, wie die Kosten für das Wohnen in einem nachbarschaftlichen Wohnprojekt strukturiert sind:

2-Zimmer-Wohnung mit 50 qm
Wohnungsbezogene Pflichtanteile bei Einzug in die Wohnung: 500€ pro qm Wohnfläche = 25.000 € (fällig in Teilraten gemäß Baufortschritt) Monatliche Netto-Kaltmiete ca. 500 € / Nebenkosten: ca. 100 €

  • Die tatsächlichen Kosten werden von den Mietpreisen am Projektstandort, von der Bauweise und vielen anderen Faktoren beeinflusst.
  • Manche Bewohner zeichnen über den Pflichtanteil hinaus weitere Genossenschaftsanteile (sogenannte freiwillige Anteile). Im Rahmen eines Vorteilsausgleichs kann der Mietzins um einen fixen Betrag von jährlich 4% – gerechnet auf die freiwilligen Anteile – reduziert werden.
  • Beispiel für oben aufgeführte Wohnung:
    Mitglied zeichnet freiwillige Anteile, z.B.: 30.000 €
    4% von 30.000 € / 12 Monate = 100 €
    verbleibende Miete 500 € – 100 € = 400 € im Monat
  • Bei der MARO Genossenschaft besteht zudem die Möglichkeit, eine geförderte Wohnung zu beantragen. Gemäß dem EOF-Förderprogramm werden Mietzuschüsse vom Landratsamt gewährt. Abhängig von der individuellen Förderhöhe beträgt dann die Miete für die zuvor genannte Beispielwohnung:
    • 50qm x 5,50 € = 275 € Eigenanteil in Förderstufe I bis
    • 50qm x 7,50€ = 375 € Eigenanteil in Förderstufe III

Selbstverständlich. Wir freuen uns über alle, die Mitglied bei unserer Genossenschaft werden wollen. Sei es, um die Verbundenheit mit unseren Zielen zu zeigen oder weil Sie vorsorgen, indem Sie für sich oder ihre nahen Angehörigen einen Platz in einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft sichern möchten.

Die „Mitgliedsanteile” im Wert von zusammen 1.500 Euro und zum Eintritt in die Genossenschaft gezeichnet werden, gelten nicht als Geldanlage und sind von jedem Mitglied zu erbringen.

Wir schaffen lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum für Jung und Alt in Verbindung mit einer regionalen Wertschöpfung. Was unsere ambulant betreuten Wohngemeinschaften betrifft: Hier geht es darum, Betreuungs- und /oder Pflegebedürftigen eine Alternative zum Pflegeheim zu bieten – mit dem Ziel, den Wandel hin zu einem menschlicheren und lebenswerteren Pflegesystem voranzutreiben.

Die Qualität von Wohnprojekten hängt zu einem großen Teil davon ab, wem die Immobilie gehört. In der Genossenschaft ist jeder Bewohner Mieter und Eigentümer zugleich. Statt dem klassischen „Mieter gegen Vermieter“-Verhältnis ergibt sich in der Genossenschaft ein „Wir-Gefühl“ mit einem starken Bezug zu „unserem“ Haus. Das hält die Menschen zusammen und die Gemeinschaft lebendig.

Uns ist es wichtig, dass die Immobilie in der Hand derer ist, die den sozialen Mehrwert gemeinschaftlicher Wohnprojekte erkennen und aufrechterhalten. In einer Genossenschaft gelingt dies besonders gut, da jedes Mitglied – egal ob Mieter und/oder Anleger – auf der Mitgliederversammlung genau eine Stimme aber weitgehende Mitbestimmungsrechte hat. Unsere Mitglieder können so beispielsweise über die Verwendung des jährlichen Betriebsergebnisses abstimmen und erhalten darüber hinaus umfassende Einblicke in die Bilanz und den vollständigen Bericht des genossenschaftlichen Prüfungsverbandes.

Auf diese Weise vermeiden wir, dass ein einzelner Großinvestor die Geschicke des Projekts und damit der ganzen Hausgemeinschaft bestimmt, wie es bei den rendite-orientierten Immobilienprojekten schnell der Fall sein kann. Genossenschaften erleben in Deutschland aufgrund ihrer Gemeinwohlorientierung und ihrer selbst tragenden Strukturen seit Jahren eine neue Blüte. Auch die MARO Genossenschaft betrachtet sich als akkumulierenden Bestandshalter – d.h. Projekte bleiben dauerhaft im Bestand und werden nicht mit Ablauf der Finanzierung an Investoren veräußert.